Zentrum für Umwelt und Kultur

Suchen auf benediktbeuern.de

Blühende Pracht

Gärten und Biotope

  • Westlich des Klosters legte das ZUK barrierefreie Erlebnisbiotope an. Typische Lebensräume der Loisach-Kochelsee-Moore wie Verlandungszonen mit Schilf, binsenreiche Feuchtwiesen, Streuwiesen und Altgrasbereiche lassen sich dort entdecken. Zusätzlich wurden Kleinstbiotopbausteine wie Legsteinhaufen, Insektenhölzer, Totholzhaufen und Hecken eingefügt. Entlang des Rundweges gibt es Taststeine für Sehbehinderte, auf denen reliefartig die charakteristischen Tiere eingelassen sind. Die Feuchtbiotope entstanden nicht nur, um Tiere und Pflanzen zu beobachten, sondern auch um Anregungen zu geben, wie man mit einfachen Mitteln im eigenen Garten Lebensräume schaffen kann.
  • Der Kräutergarten an der Südseite der Maierhofs zeigt an ausgewählten Beispielen die Entwicklungsgeschichte der Pflanzen auf. Für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte gibt es einen Handlauf entlang erhöhter Beete. Nebenan wurde mit der Kräuterspirale auf kleinster Fläche ein idealer Lebensraum für Pflanzen und Tiere angelegt, der die Menschen das ganze Jahr über mit frischen Kräutern versorgt.
    Neben dem Kräutergarten befindet sich der Kräuter-Erlebnis-Laden, der von Kräuterpädagoginnen aus dem Tölzer Land betrieben wird.
  • Der Grundriss des Meditationsgartens an der Westseite des Maierhofs orientiert sich an dem berühmten Bodenlabyrinth der Kathedrale von Chartres. Ohne Kreuzungen und Sackgassen wird man auf dem 160 m langen Natursteinweg an vier Beetkreisen (Kräuter für alle Sinne, Kräuter die Heilen, Kräuter für die Küche, Symbolkräuter) entlang bis zum Brunnen in der Mitte geleitet. Der Garten regt zu einer intensiven sinnlichen Wahrnehmung der Pflanzen und zur Besinnung an.
  • Die benachbarte Rosenlaube lädt mit ihren Ruhebänken zu einer kurzen Rast ein.

Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER)