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Zurück in die Eiszeit

Das Lainbachtal

 Die Natur rund um Benediktbeuern weist einige Besonderheiten auf, die es zu entdecken gilt. So blickt das Lainbachtal auf eine Jahrtausende alte, abwechslungsreiche Geschichte zurück. Geprägt ist dieses Gebiet durch die Festgesteine des Kalkalpin und des Flysch sowie durch die Lockergesteine des Quartär. Dies führt zu einem raschen Wechsel von Ton- und Sandsteinlagen, dessen Abfolge entlang des Bachlaufs mehrfach zu sehen ist. Während der Eiszeiten vor ca. 2 Mio. Jahren war das Ur-Lainbachtal mehrmals unter einem gewaltigen Eispanzer begraben. Das Eis führte sehr viel Gesteinsmaterial mit sich. Dies blieb als Moränen im Lainbachtal zurück. Große Massen von Moränen und Resteis riegelten das Lainbachtal zeitweise ab, wodurch Stauseen mit weiteren Gesteinsablagerungen entstanden. Seit dem endgültigen Abschmelzen des Eises vor ca. 10.000 Jahren sind diese Ablagerungen der reißenden Kraft der Wildbäche ausgesetzt. Noch etwa ein Drittel des Lainbachgebietes ist derzeit mit quartärem Lockergestein bedeckt.

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Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER)